Wintrack Programminfos
Hilfreiches beim Programmeinrichten zum Arbeiten mit Wintrack


0.] Vorbemerkung:
Spätestens seit WINDOWS 7 werden nicht nur das Betriebssystem und Programme in das Installationslaufwerk C abgelegt, sondern standardmäßig von WINDOWS Bibliotheken mit Ordner für Daten(!) ebenfalls auf C angelegt. Belässt der Anwender diese Vorgaben, so sammeln sich im Laufe der Zeit hier seine Arbeiten. Anfänglich wird man dies vielleicht als praktisch empfinden. Irgendwann wird man "alten Datenmüll" löschen wollen. Doch wo hat WINDOWS Daten überall hin gespeichert? "eigene Fotos", "eigene Videos", "Musik" => "eigene Aufnahmen", eigene, eigene, eigene! Ganz frustrierend kann es werden, wenn WINDOWS nicht mehr stabil läuft und neu installiert werden muss (Virenbefall), oder bei einem Plattencrash, der Rechner muss komplett neu aufgesetzt werden. Alles war auf Laufwerk C, alles ist verloren, auch vom Anwender mühevoll erstellte Dateien! Gewiss, man könnte seine Daten in Abständen sichern; aber welchen all der verschiedenen Bibliotheken und Ordnern auf C? Warum - und das wäre viel effizienter! - nicht gleich die eigenen Daten in Verzeichnissen auf ein separates Laufwerk speichern?! Die beste Lösung wäre hier eine zweite Festplatte für Daten zu verwenden, ein Datenlaufwerk D. Möchte man dies nicht (Kosten-, oder Platzgründe), so kann man seine Platte C partitionieren: Partition C (Betriebssystem und Programme) und Partition D (Daten). Man hat dann zwar nur eine Festplatte, welche sich aber wie zwei Festplatten verhält. Bei einem möglichen Plattencrash hat man natürlich nichts gewonnen, bei erforderlicher Neuinstallation von WINDOWS (oder des Rechners) jedoch schon: eigene Daten sind nicht weg! Außerdem ist man selber Herr darüber wo eigenen Daten in welche Verzeichnisse gespeichert werden (Funktion "Speichern unter") und findet sich in seinen selbst erstellten Verzeichnissen besser zurecht (Daten wiederfinden, Aufrufen, Datenmüll löschen). Auch kann man viel übersichtlicher und damit schneller seine Daten auf ein anderes Medium sichern, falls einmal das Datenlaufwerk Schaden nimmt, oder auf diesem versehentlich Daten gelöscht wurden.
Wenden wir uns nun konkret dem Programm Wintrack (Vers.13) zu.

1.] Symboldateien und eigene 3D-Modelle

diese Dateien werden normaler Weise vom Programm auf dem Installationslaufwerk
(C:\Program Files (x86)\WinTrack\models2) gespeichert, also dort in den Ordner "models2".
Dies ist, wie oben bereits ausführlicher begründet , nicht empfehlenswert! Wintrack bietet daher die Möglichkeit hierfür eigene Verzeichnisse einstellen zu können.

Wir erstellen als Erstes auf einem zweiten Laufwerk D (oder Partitionslaufwerk D) einen Ordner für Wintrack; nennen wir ihn z. B. "WT-PGM-Anwendungsdateien" und erstellen in diesem Ordner zwei weitere:
"eigene Symboldateien" und "eigene 3D-Modelle". Haben wir zuvor bereits mit Wintrack gearbeitet, vergessen wir nicht entsprechende Dateien aus den Ordnern von Laufwerk C in die von uns neu erstellten entsprechenden Ordnern zu kopieren!

Unter "Optionen | Symboldateien..." können Änderungen für die Ordner "eigene Symbole" und Ordner für "3D-Modelle"(normalerweise im Ordner "models2") durchgeführt werden:

Abb.1 Abb.2
Durch Klick auf die Schaltflächen "Ändern..." können unsere neuen Ordner ausgewählt werden und mit "OK" beendet werden.

 

2.] Speicherort für Gleispläne

Ebenso sollte man die Einstellungen für seine Gleispläne zum Speichern vornehmen, und auch hier nicht auf die Partition des Installationslaufwerks, sondern ebenfalls auf ein Datenlaufwerk! Wir erstellen uns dazu auf Laufwerk D einen Ordner beispielsweise mit Namen "WT_Gleispläne" und darunter z.B. Unterordner mit Jahreszahlen "Gleispläne_2017_V13.0".
Unter "Optionen | Einstellungen..." ist dies möglich:

Abb.3  

 

3.]  3D-Modelle aus den Ergänzungs-CDs

Hat man von Ergänzungs-CDs (oder vormals aus 3D-Modell-Abos) 3D-Modelle erworben und installiert, so werden diese im Unterordner "models" von Wintrack auf dem Installationslaufwerk C installiert. Sicherheitshalber sollte man sich diesen Ordner ebenfalls auf sein Datenlaufwerk D kopieren. Dann können die 3D-Modelle im Notfall schnell wieder zurückkopiert werden, ohne sie erneut installieren zu müssen.
  So hat man
Ordnung und Sicherheit!
 

 

Anlagenplanung
Version 14.0 3D
INFORMATIONEN
zu neuen Möglichkeiten.

A] Tunnelportale überarbeitet


Abb.1 Vers.14

Abb.2 Vers.14
In der neuen Vers.14 werden nun Teile der Tunnelröhre bei den  Tunnelportale in der 3D-Ansicht dargestellt.

Die untere Abb.3 zeigt zum Vergleich noch die Ansicht der Vers.13
Die bei Ausfahrt aus dem Tunnel erscheinende Mauer in Vers.13 ist in Vers.14 verschwunden und durch ein Stück Tunnelröhre ersetzt worden. Man hat "freie Sicht", was insbesondere Zugfahrtsimulationen realistischer erscheinen lässt.

Abb.3 Vers.13

Abb.4 Ver.13-Plan in Vers.14 geladen
In der Vers.13 wurde neben dem Tunnelportal noch eine Stützmauer mittels der Funktion "Einfügen=>Freihandlinie=>Stützmauer" erzeugt.
Diese Vorgehensweise zur Darstellung einer Stützmauer über einem Tunnelportal funktioniert nicht mehr in der Version 14!
Es gibt aber andere Möglichkeiten. Lesen Sie weiter.....
In Vers.14 können natürlich auch Pläne aus früheren Versionen geladen werden. Doch in Einzelfällen überrascht die 3D-Ansicht mit einer anderen Darstellung, wie es Abb.4 zeigt: Der Tunnel ist zugemauert! Es wurde der Gleisplan aus V13 mit dort erstellten Tunnelportal und Stützmauer (vergleiche Abb.3) in V14 geladen. Wie man wieder zu einer korrekten 3D-Darstellung der Abb.1 kommt, wird unter "Planen mit WinTrack" beschrieben.

B] Gleis-Schotter

In WinTrack lässt sich Schotter zwischen Gleisen einfügen, welcher auch in der 3D-Ansicht dargestellt wird. Dies war bislang jedoch in Steigungsbereichen (bzw. Gefälle) der Gleise problematisch. Um in diesen Bereichen eine einigermaßen ansehnliche 3D-Darstellung zu erhalten, mussten Schotterbereiche in ausreichend kleine Stücke eingefügt werden und zudem jeweils die zugehörigen Gleishöhen ermittelt werden, um die jeweiligen Schotterflächen (welche nur waagerecht dargestellt werden konnten) zu Gleishöhen anzupassen. Also eine mühselige Arbeit. Zudem ließen sich unschöne treppenförmige Darstellungen nicht vermeiden; siehe Abbildung links unten.
Die Version 14 bietet hier neue und verbesserte Möglichkeiten. So ist es unter Anderem nicht mehr erforderlich in Steigungsbereichen viele kleine Schotterflächen mit Gleishöhenanpassungen Stück für Stück zu erstellen und "Treppen" sind auch nicht mehr zu sehen; siehe Abbildung rechts unten. Wie das geht, ist geplant unter "Planen mit WinTrack" zu beschreiben.
Schotter zwischen Gleisen im Steigungsbereich in Version 13
Doppelter Ablaufberg in meiner Anlagenplanung
Schotter zwischen Gleisen im Steigungsbereich in Version 14
Doppelter Ablaufberg in meiner Anlagenplanung

C] Datei/Link

Bei vielen Programmen können bei Objekten (Text, Bilder, usw.) Links eingefügt werden; ein Klick auf diese und der Link wird ausgeführt. Dies inspirierte mich eine solche Funktion auch in WinTrack zur Verfügung zu haben. Dankenswerter Weise wurde dies nun in der Version 14 implementiert. So ist es nun möglich im Fenster "Eigenschaften | Allgemein" von Objekten (auch Text!) einen Link einzufügen, welcher dann unmittelbar aus dem Gleisplan ausführbar ist. Der Link kann sich auf eine Datei in einem Verzeichnis des eigenen Rechners beziehen (z.B. ein Bild, ein Schaltplan, eine Excel-Tabelle mit weiteren Informationen, usw.), oder auch ein Internet-Link sein (z.B. zu einer Herstellerseite).
Nachfolgend ist kurz die Vorgehensweise dieser neuen Funktion in Bildern dargestellt: bei einem Decoder ist als Link eine ausführbare exe-Datei (also ein Programm) eingetragen, um damit schnell Dip-Schalter-Einstellungen zu ermitteln.

Link einfügen

Link aufrufen und ausführen
Also eine ausgesprochen nützlich neue Funktion in der Version 14. Eine Anlagenplanung kann nun noch mehr und besser Dokumentiert werden: unmittelbar zu Objekten können Verlinkungen zu weiteren Informationen eingetragen werden. Und das jeweils individuell für jedes einzelne Element im Plan. Ja, selbst ein verlinkter Aufruf zu einem Steuerungsprogramm der eigenen Anlage ist möglich. Der Anwendungsmöglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt!

 

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